Der Philips Steam Airfryer 5000 Series (Modell NA550/00) ist seit seiner Markteinführung eines der meistgekauften Geräte in seiner Klasse. Über 1.100 globale Bewertungen, ein Schnitt von 4,5 von 5 Sternen und täglich neue Rezensionen sprechen eine klare Sprache. Aber was steckt wirklich hinter diesen Zahlen? Und für wen lohnt sich der Kauf tatsächlich?

Dieser Artikel fasst zusammen, was hunderte Käufer über ihre Philips Steam 5000 Erfahrungen berichten, beleuchtet Stärken und Schwächen ehrlich und hilft dir dabei, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Was macht den Philips Steam Airfryer 5000 besonders?

Das Gerät kombiniert zwei Dinge, die man bisher in dieser Form kaum in einem Küchengerät fand: einen leistungsstarken Heißluftfrittier-Modus (RapidAir Plus) und eine vollwertige Dampfgarfunktion. Dazu kommt das Dual-Basket-System mit einem 3-Liter- und einem 6-Liter-Korb, insgesamt also 9 Liter Fassungsvolumen.

Das Ergebnis: Du kannst gleichzeitig zwei komplett unterschiedliche Gerichte zubereiten. Lachs im großen Korb dämpfen, Pommes im kleinen Korb knusprig frittieren. Oder Hähnchenschlegel mit Gemüse-Beilage gleichzeitig fertig haben. Genau das macht dieses Modell deutlich vielseitiger als klassische Heißluftfritteusen mit einem einzigen Behälter.

Die Sync-Finish-Funktion ist dabei der entscheidende Vorteil im Alltag. Du stellst für beide Körbe unterschiedliche Garzeiten ein, drückst einen Knopf und das Gerät startet den kürzer laufenden Korb automatisch verzögert. So sind beide Gerichte punktgenau gleichzeitig fertig. Beispiel aus der Praxis: Hähnchen braucht 60 Minuten, Pommes 38 Minuten. Der Airfryer rechnet selbst.

Was kann der Philips Steam 5000 konkret?

  • Heißluft-Frittieren (Airfry-Modus)
  • Dampfgaren (nur im großen 6-Liter-Korb)
  • Kombination aus Dampf und Heißluft (SteamFry)
  • Automatische Dampfreinigung
  • Shake-Erinnerung für gleichmäßiges Garen
  • Sync-Finish für synchrone Garzeiten

Die Bedienung wurde von vielen Käufern als intuitiv beschrieben. Das Display leuchtet nur die Tasten auf, die gerade relevant sind. Das macht das Gerät optisch aufgeräumt und die Bedienung angenehm übersichtlich. Wer möchte, nutzt zusätzlich die kostenlose Philips Home-ID-App mit fertig konfigurierten Rezepten.

Preis und Verfügbarkeit: Das Modell liegt preislich bei ca. 200 bis 230 Euro und ist damit kein Schnäppchen, aber auch kein Luxusartikel. Je mehr du das Gerät nutzt, desto mehr amortisiert sich der Preis über den eingesparten Strom und entfallende Restaurantbesuche.

Die Verarbeitung überzeugt auf den ersten Blick: Das Innenleben der Schubladen ist überwiegend aus Metall gefertigt, weniger Kunststoff als bei vielen Konkurrenzprodukten. Das vermittelt einen langlebigen, robusten Eindruck.

Ein wichtiger Hinweis vorab: Vor dem ersten Gebrauch sollte das Gerät einige Male ohne Inhalt aufgeheizt werden. Mehrere Käufer beschreiben einen unangenehmen chemischen Geruch direkt nach dem Auspacken, der sich nach ein bis zwei Durchläufen legt.

Philips Steam 5000 im Funktionsvergleich

Diese Übersicht zeigt, welche Funktionen in welchem Korb verfügbar sind:

FunktionKleiner Korb (3L)Großer Korb (6L)
Heißluft-FrittierenJaJa
DampfgarenNeinJa
SteamFry (Kombination)NeinJa
Automatische DampfreinigungNeinJa
Sync-FinishJaJa
Shake-ErinnerungJaJa
SpülmaschinenfestJaJa

Diese Einschränkung beim kleinen Korb ist der meistkritisierte Punkt: Wer hofft, in beiden Körben gleichzeitig zu dämpfen, wird enttäuscht. Die Dampffunktion bleibt dem großen Behälter vorbehalten. Das ist konstruktionsbedingt und kein Fehler, sollte aber klar sein, bevor du kaufst.

Trotzdem ist das Konzept im Alltag für die meisten Haushaltssituationen sinnvoll. Wer Fleisch oder Fisch dämpft, braucht dafür den größeren Korb ohnehin. Die Beilagen landen dann im kleineren Fach als Airfry-Variante.

Konkrete Gerichte, die gut funktionieren:

  • Kartoffeln gedämpft, mit vollem Eigengeschmack ohne Salz
  • Pommes, knusprig und ohne viel Öl
  • Hähnchen: außen kross, innen saftig dank SteamFry
  • Lachs: gleichmäßig gegart, nicht trocken
  • Gemüse: zart und aromatisch
  • Aufbackbrötchen: Kombination aus Dampf und Heißluft für glänzende, knusprige Kruste
  • Dumplings: zuverlässig dämpfbar
  • Muffins, Kuchen und sogar Eier: möglich und von Käufern getestet

Ein Käufer beschreibt es so: Er hätte früher nie gedacht, dass er so ein Gerät braucht, und kann sich heute die Küche ohne den Airfryer nicht mehr vorstellen. Das klingt übertrieben, ist aber ein wiederkehrendes Muster in den Rückmeldungen.

Lautstärke: Im Vergleich zu anderen Modellen wird das Gerät als eher leise eingeschätzt. Einige wenige beschreiben ihn als „etwas laut“, die Mehrheit empfindet ihn als angenehm unauffällig im Küchenbetrieb.

Reinigung im Alltag: Die Dampfreinigungsfunktion löst einen Großteil des Eingebrannten, ersetzt aber kein manuelles Nachwischen komplett. Die Körbe sind spülmaschinenfest. Das Hochglanz-Display ist kratzempfindlich, funktional aber unproblematisch.

Was kritische Stimmen anmerken:

Ein Teil der Käufer wünscht sich eine ausgedruckte Garzeiten-Tabelle. Die vollständige Bedienungsanleitung gibt es nur als PDF oder über die App, was gerade für ältere Käufer eine Hürde sein kann. Wer keine Lust auf Apps hat, muss sich Garzeiten anfangs selbst erarbeiten.

Vereinzelt gibt es Berichte über Haltbarkeitsprobleme nach etwa einem Jahr Nutzung, elektronische Fehler und nachlassende Lüfterleistung im kleinen Korb. Das sind keine systematischen Ausfälle, aber Hinweise, die man kennen sollte.

FAQ zum Philips Steam Airfryer 5000

Kann ich beide Körbe gleichzeitig mit Dampf betreiben?

Nein. Nur der große 6-Liter-Korb verfügt über die Dampfgarfunktion. Der kleine 3-Liter-Korb arbeitet ausschließlich mit Heißluft.

Wie laut ist das Gerät im Betrieb?

Die meisten Käufer empfinden ihn als leise bis moderat laut. Wer vorher ein Gerät mit sehr lauten Signaltönen hatte, wird die ruhigere Signalgebung des Philips Steam 5000 als angenehme Verbesserung erleben.

Für wie viele Personen ist das Gerät geeignet?

Dank 9 Litern Gesamtvolumen ist das Gerät gut für 3 bis 4 Personen geeignet. Im großen Korb passt sogar ein ganzes Hähnchen oder ein Schweinebraten. Für Singlehaushalte ist das Gerät dennoch nutzbar, wirkt dort aber überdimensioniert.

Muss ich die App nutzen?

Nein. Das Gerät funktioniert vollständig ohne App. Die App bietet aber fertige Rezepte, Garzeiten und Inspirationen, was den Einstieg erleichtert und den Funktionsumfang im Alltag erweitert.

Wie reinige ich den Philips Steam Airfryer 5000 richtig?

Die Körbe sind spülmaschinenfest. Zusätzlich gibt es im großen Korb eine automatische Dampfreinigungsfunktion, die Eingebranntes löst. Danach kurz mit einem feuchten Tuch nachwischen, fertig. Den kleinen Korb reinigst du am besten mit warmem Wasser und Spülmittel von Hand.

Wie lange dauert die Aufwärmphase?

Das Gerät heizt schnell auf, ein separates Vorheizen ist in der Regel nicht nötig. Du kannst direkt nach dem Einschalten befüllen und starten.

Was tun bei Geruch nach dem Auspacken?

Das ist normal und tritt bei Neugeräten häufig auf. Das Gerät ein- bis zweimal ohne Inhalt aufheizen und vorher gründlich reinigen. Nach den ersten Durchläufen verschwindet der Geruch vollständig.

Ist der Philips Steam 5000 besser als ein Ninja Dual-Zone Airfryer?

Das kommt auf deine Prioritäten an. Der Philips Steam 5000 punktet durch die Dampfgarfunktion, die beim Ninja fehlt. Wer ausschließlich frittieren möchte, findet im Ninja ebenfalls ein starkes Gerät. Wer aber saftige, schonend gegarte Speisen mit knuspriger Oberfläche will, hat mit dem Philips Steam 5000 einen klaren Vorteil.

Fazit: Der Philips Steam Airfryer 5000 ist kein reiner Airfryer mehr, sondern ein vollwertiger Kombigarer. Die Dampffunktion hebt ihn deutlich von der Konkurrenz ab. Der Preis ist gerechtfertigt, wenn du das Gerät regelmäßig einsetzt. Die Einschränkung, dass nur der große Korb dämpfen kann, ist real, im Alltag für die meisten Nutzungsszenarien aber kein echtes Problem. Wer eine Familie versorgt, gesünder kochen möchte oder einfach täglich schnelle, leckere Gerichte zubereiten will, trifft mit diesem Modell eine sehr solide Wahl.

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